Unabhängiges Nachschlagewerk zum Selbststudium des technischen Zeichnens und Konstruierens. Kein Forum, keine Bildungseinrichtung und kein Planungsbüro und nicht mit der früheren Website unter dieser Domain verbunden; wir verkaufen keine Projekte und Zeichnungen.
Lektionen
Lektionen und Material
Die sechs Lektionen dieses Bereichs sind das Minimum, ohne das man eine Zeichnung weder lesen noch sauber anfertigen kann. Am besten arbeiten Sie sie der Reihe nach durch, denn jede baut auf der vorigen auf. Beginnen Sie mit Bleistift und Papier – so kommt das Verständnis schneller, und an den Computer setzen Sie sich später, wenn Sie schon wissen, was Sie erreichen wollen.
Lernen Sie zuerst, ein Teil in drei Ansichten zu sehen – und wählen Sie erst dann, womit Sie es zeichnen.
— Kerngedanke
So ist der Bereich aufgebaut: Jede Lektion behandelt einen Begriff, erklärt kurz, wozu er auf der Zeichnung dient, und enthält eine kleine Übung. Zahlen und Regeln geben wir nur nach den in den Quellen genannten russischen ESKD-Normen an; alles andere beschreiben wir allgemein. In anderen Ländern gelten eigene Zeichnungsnormen, international oft ISO-Normen.
Lektionen
Die Reihenfolge ist so gewählt, dass mit jeder Lektion genau eine Fertigkeit hinzukommt.
Linien und Normschrift
Jede Linie auf einer Zeichnung hat eine Bedeutung: Die breite Volllinie zeigt sichtbare Kanten, die Strichlinie verdeckte Kanten, die schmale Strichpunktlinie Mittellinien und Achsen. Lernen Sie, sie gleichmäßig zu ziehen und das Blatt sauber in Normschrift zu beschriften.
Ein Gegenstand wird so dargestellt, wie man ihn von verschiedenen Seiten sieht. Die Vorderansicht gibt den besten Eindruck von der Form, die übrigen ergänzen sie nur so weit wie nötig, ohne überflüssige Wiederholungen.
Um das Innere zu zeigen, wird das Teil gedanklich mit einer Ebene zerlegt. Der Schnitt zeigt, was in der Schnittebene liegt und was dahinter sichtbar ist; der Profilschnitt zeigt nur die Schnittfläche selbst.
Längenmaße werden in Millimetern angegeben, die Einheit schreibt man nicht dazu. Jedes Maß steht nur einmal, und Maß- und Maßhilfslinien sollen die Kontur nicht ohne Not kreuzen.
Die Hauptformate reichen von A4 mit 210 × 297 mm bis A0 mit 841 × 1189 mm; die A-Reihe entspricht ISO 216. Der Maßstab wird aus einer Normreihe gewählt: 1:1, Verkleinerungen 1:2, 1:2,5, 1:4, 1:5, 1:10 oder Vergrößerungen 2:1, 2,5:1, 4:1, 5:1, 10:1.
Besteht ein Erzeugnis aus mehreren Teilen, zeigt man sie gemeinsam auf einer Zusammenbauzeichnung und fasst die Bestandteile in einer Stückliste zusammen. So sieht man, woraus das Erzeugnis besteht und wie die Teile verbunden sind.
Die Gestaltungsregeln folgen den russischen ESKD-Normen aus der Quellenliste; in anderen Ländern gelten eigene Zeichnungsnormen, international sind vor allem ISO-Normen verbreitet. Alles Übrige ist allgemein nach Lehrbüchern des technischen Zeichnens beschrieben. Normen werden von Zeit zu Zeit überarbeitet: Prüfen Sie vor der Abgabe einer Arbeit die gültige Fassung und die Vorgaben Ihrer Lehrkraft.